Rabenkräuter

Darum ist der Löwenzahn so gesund!

Der Löwenzahn (Taraxacum officinalis) ist auch unter den Namen Pusteblume oder Kuhblume genannt. Er gehört zu den häufigsten Pflanzen in unseren Breiten, beinahe jeder kennt ihn! Der Löwenzahn kommt in allen gemäßigten Zonen vor, und gehört zu den Stickstoffzeigern er bevorzugt sonnige und helle Standorte wie Wiesen und Wegränder. Im Frühjahr verwandelt er ganze Wiesen in ein gelbes Blütenmeer, vereinzelte Pflanzen erreichen im Herbst eine zweite Blüte.

 Beschreibung:

Der Löwenzahn zeichnet sich neben den typischen Blüten durch eine dichte bodenständige Blattrosette aus. Die Blätter werden etwa 10-20cm lang und sind tief eingeschnitten sowie gesägt, ihre Blattform hat sozusagen einen hohen Wiedererkennungswert. Die fleischige Wurzel wird laut Wikipedia bis zu 1m lang, sie ist außen schwarz bis dunkelbraun und innen hell.
Bei der Blüte handelt es sich um eine sogenannte Scheinblüte, hier bedeutet das, dass viele gelbe Zungenblüten zu einem tellerförmigen Körbchen zusammengefasst sind. Die Scheinblüte kann dabei Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen, wobei sich die Einzelblüten ringförmig von außen nach innen öffnen. Die Blütezeit dauert in der Regel mehrere Tage, wobei sich der Blütenstand nachts, bei Schlechtwetter, bei Trockenheit und beim Verblühen schließt.
Einige Tage nach dem Verblühen öffnen sich die Hüllblätter ein letztes Mal und entlassen die schlanken spindelförmigen Früchte. Diese, sogenannten Schirmflieger sind mit haarigen Flugschirmen, dem sogenannten Pappus ausgestattet und werden durch den Wind ausgebreitet. Daher stammt auch der Name Pusteblume.

Über die Inhaltsstoffe:

Darüber könnte man so viel schreiben, Die ganze Pflanze enthält wertvolle Bitterstoffe, und die Wurzel ist für ihren Gehalt an Inulin bekannt. Die Konzentration der Inhaltsstoffe verändert sich im Laufe des Jahres. Die Bitterstoffe dienen als Fraßschutz und nehmen nach der Samenbildung/bzw. der Blüte ab. Das Inulin dient zur Überwinterung und ist im Spätherbst am reichlichsten vorhanden.
Die nächste Tabelle1(aus essbare Wildpflanzen 2017) vergleicht Löwenzahn mit Kopfsalat bezogen auf die Konzentration ihrer Inhaltsstoffe. Wie bei den meisten Wildgemüsen enthält Löwenzahn mehr Vitamine und Mineralstoffe als Kulturgemüse.

Löwenzahn:

• Enthält achtmal so viel Calcium wie der Kopfsalat.
• Enthält dreimal so viel Eisen wie der Kopfsalat.
• Enthält enthält 3,3 g* Reineiweißgehalt im Vergleich zu 0,6 g* im Kopfsalat.
• Enthält enthält 590 mg* Kalium im Vergleich zu 224 mg* im Kopfsalat.
• Enthält doppelt so viel Magnesium wie der Kopfsalat.
• Enthält doppelt so viel Phosphor wie der Kopfsalat.
• Enthält vierzigmal so viel Vitamin A wie der Kopfsalat.
• Enthält 115 mg* Vitamin C im Vergleich zu 13 mg* im Kopfsalat.
• Enthält viermal so viel Vitamin E wie der Kopfsalat.

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