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Winterspaziergang
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Entspannen im Winter: Wie Du Winter-Spaziergänge achtsam gestaltest und aktiv entspannen kannst

Entspannen im Winter bei einem achtsamen Winterspaziergang. Hören, Sehen und Fühlen. Wie genau erfährst Du hier

Wie ich doch den Sommer liebe. Ich mag es richtig warm. Soviel wie möglich laufe ich Barfuß. Es reicht, sich ein Kleidchen über zu werfen. Außerdem ist es unendlich lange hell. Abends draußen sitzen bis in die Nacht und den Grillen lauschen.

 

Der Herbst ist mit seinen bunten Blättern traumhaft schön. Doch heißt es dann durchhalten. Durchhalten in der Dunkelheit. Bei Nieselregen und Wind.

 

Wenn der Winter dann da ist erwache ich dann wieder.

Wusstest Du, dass Winterurlaub viel erholsamer ist, als Sommerurlaub? Und das spürst Du schon bei einem richtig guten Winterspaziergang. Entspannen im Winter heißt das Motto. Da denken viele an Sauna und den heißen Tee.

 

Wie Du bei einem Spaziergang in der Natur im Winter aktiv entspannen und so die größtmögliche Erholung bekommen kannst, zeige ich Dir in diesem Artikel.

 

 

Passend anziehen

 

Grundvoraussetzung für das Entspannen im Winter ist die passende Kleidung. Es ist wichtig, dass Du nicht frierst und Dich unbeschwert bewegen kannst. Das gilt für Pullis, Jacken und Hosen, genauso wie für Schuhe, Mützen und Handschuhe. Es lohnt sich, dabei auf hochwertige Materialien zu setzen. Wenn es kneift oder Du frierst, wird es nichts mit Achtsamkeit und aktiv entspannen.

Sonne und Schnee nutzen

 

In den Wintermonaten ist es weniger lange hell und auch oft trüb und nass. Passe Dich mit Deinen Aktivitäten an diese Gegebenheiten an. Gehe dann raus, wenn es hell ist, wenn die Sonne scheint und wenn frischer Schnee gefallen ist oder es gerade dicke Flocken schneit. Ganz bestimmt kannst Du zahlreiche Deiner ToDos so verschieben, dass das möglich ist.

 

Wenn Du Dir 2-3 Stunden Zeit für einen Ausflug in den Winter nehmen kannst, wäre das natürlich super. Aber auch ein kurzer 20 min Spaziergang hilft beim Entspannen im Winter.

Stehenbleiben – Höre das Knistern

 

Gerade wenn Du im Wald spazieren gehen kannst, bleibe einfach mal stehen. Die Geräusche im Winter sind andere als im Sommer. So lange Du gehst, ist Dein atmen so laut, dass Du vom Drumherum nicht viel mitbekommst. Bleibe stehen. Schließe vielleicht auch die Augen lausche dem Winter. Hörst Du es knistern?

Bewusst atmen

 

Wenn Du schon stehengeblieben bist, dann atme ein paar Mal bewusst tief ein und aus. Auch Winterluft atmet sich ganz anders als Sommerhitze. Von dem Duft eines Nadelwaldes ganz zu schweigen. Spüre und höre wie die Luft in Deinen Körper strömt und wie Du sie wieder ausatmest. Das ist Dein eigenes Leben, Deine Energie. Das ist wie eine Meditation beim Winterspaziergang.

Spuren raten

 

In der Alltagshektik rennen wir meist von einem Punkt zum anderen, von Termin zu Termin. Wir nehmen kaum war was um uns herum passiert. Förmlich im Tunnel und unachtsam. Das stresst. Ob wir wollen oder nicht.

 

Brich diesen Tunnel auf, wenn Du jetzt auf Deinem Winterspaziergang unterwegs bist. Das geht sowohl im Wald, als auch in der Stadt oder in einem Park oder am See. Halte Ausschau nach unseren tierischen Mitbewohnern. Findest Du Spuren? Manchmal musst Du nach Ihnen auch suchen. Doch sie sind da. Erkennst Du, welche Tiere da gewesen sind, an der gleichen Stelle an welcher Du jetzt bist?

 

Pflanzenkunde

 

Im Winter schläft die Natur. Ist das wirklich so? Vielleicht ist es nicht ganz so bunt im Winter und die Laubbäume haben ihre Blätter verloren. Dennoch gibt es viele Pflanzen und Bäume auch im Winter. Würdest Du ein Kastanienbaum auch ohne Blätter erkennen? Und welches Zapfen hast Du da gerade in der Hand? Die von einer Tanne oder von einer Kiefer? Eines meiner Lieblingsrituale beim Entspannen im Winter, ist das begrüßen von Bäumen. Ich sage dann „Hallo Kiefer, schön, dich zu sehen“ oder: „Hallo Strauch, was auch immer du für einer bist, schön, dass du da bist“. Probiere das mal aus. Das ist aktiv entspannen.

 

 

Boden unter den Füßen spüren

 

Im Winter haben wir typischerweise dicke und feste Schuhe an. Unser Kontakt mit der Erde ist nicht so intensiv. Doch gerade wenn Du in Parks oder im Wald auf Deinen Spaziergang unterwegs bist, kannst Du den Boden unter Deinen Füßen spüren. Vielleicht ist er ganz weich. Fühle, wie Du bei jedem Schritt etwas einsinkst.

 

Vielleicht stapfst Du auch in frischem Schnee und es knirscht bei jedem Schritt richtig laut. Genieße es. Das ist Achtsamkeit im Winter.

Details fotografieren

 

 

Ohne unser Handy sind wir selten unterwegs. Und jedes Smartphone hat heutzutage auch eine Kamera. Egal wo Du zu Deinem Winterspaziergang unterwegs bist, halte ein paar Details Deiner Umwelt auf Fotos fest. Ich meine dabei, so richtige Details. Egal was es ist. Geh ganz nah ran und mach ein Foto.

 

Vielleicht die Befestigungsschraube einer Dachrinne, ein zerkneultes Blatt eines Baumes oder Schneekristalle auf einem Zweig. Ein Wassertropfen oder ein Stück Reißverschluß Deiner Jacke.

 

Das Fotografieren solcher Details erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit Deines Gehirns. Es sind positive Impulse, welche Entspannen im Winter möglich machen.

 

Schaust Du Dir später diese Bilder an, versetzt sich Dein Gehirn sofort wieder in diesen Winterspaziergang. Und Du kannst einen Teil dieses Ausflugs erneut erleben und nochmal aktiv entspannen. Probiere es aus.

Lagerfeuerromantik

 

Ein Lagerfeuer ist nicht unbedingt eine Meditation beim Winterspaziergang und auch keine direkte Achtsamkeitsübung. Dennoch habe ich selbst festgestellt, dass Lagerfeuer im Winter sehr entspannend sind.

 

Natürlich ist das nicht überall erlaubt. Doch gerade in der Winterzeit, werden hier und da Lagerfeuer im Winter veranstaltet. Manchmal auf Weihnachtsmärkten, manchmal an Stränden oder auf weitläufigen Äckern.

 

Wenn sich für Dich die Gelegenheit ergibt, dann laufe an diesem Lagerfeuer nicht vorbei. Bleibe stehen. Lass Dich wärmen. Beobachte die Flammen. Spüre die Wärme. Genieße das Entspannen im Winter.

 

Entspannen im Winter – mein Fazit

 

Der kalte und dunkle Winter hält wunderbare Momente für Entspannung und Achtsamkeit bereit. Auch schon auf Spaziergängen – kleinere und größere.

 

Probiere es aus und mach Deinen Winterspaziergang zu einem Erholungsurlaub.

 

Über mich:

Ich bin Anna, geboren 1977 in Leipzig, aufgewachsen in Erfurt und seit Mitte der 2000er lebend im Ruhrgebiet. Ich liebe die Natur und bin so viel ich kann mit meinem Mann und unserem Wohnmobil unterwegs. Zu Hause bin ich, wenn ich nicht gerade Laufe, schwimme oder Ballettunterricht nehme, mit vollem Herzen als Expertin für Rückengesundheit & Vitalität für meine Kunden da.

Bei mir gibt es sanft belebendes Pilatestraining und weitere Angebote für einen entspannten Alltag und einen starken Rücken. Rückenprobleme müssen nicht sein und Echtes Wohlbefinden ist mehr als nur schmerzfrei sein. Du kannst stark sein wie ein Baum, strahlend wie die Sonne und lebendig wie das Meer.

Besuche mich gern auf: www.annamariabreil.de

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6 Antworten

  1. Was für ein toller Text. Das liest sich als wenn jemand meine Tochter (11) und mich kennt….Unsere Lieblingsbeschäftigungen sind raus in die Natur. Bevorzugt an der Ostsee, dort sind wir dann meist mehr als 7 Stunden unterwegs, Versteigerungen suchen, hinsetzen, den Wellen lauschen wie sie durch die Steine zurück rauschen….dann mit Taschenlampen zulaufen und noch nach Bernstein suchen….herrlich und so oft wie möglich. Eins darf nicht fehlen, egal wie kalt, wir begrüßen die Ostsee indem wir die Schuhe ausziehen und jetzt im Winter kurz die Füße rein….

    1. Versuch es doch einfach! Ich mache oft Fotos…immer wenn ich eine interessante Pflanze sehe…viele Details fallem mir erst dann auf…

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