Rabenkräuter

Blütensalze
Blütensalze

Bunte Blüten und Kräutersalze

Stelle bunte Blüten und Kräutersalze auch im Winter einfach selber her. Eine wunderbare Geschenkidee und ein hochwertiger Rohstoff für die Naturkosmetik und Küche

Bunte Blüten und Kräutersalze sind eine tolle Geschenkidee

Sie lassen sich sowohl für die Küche als auch als Peelingsalz oder Badesalz verwenden. Einige Pflanzen lassen sich sehr gut getrocknet verarbeiten, dazu gehören alle Gewürzkräuter. Dazu werden die Kräuter pulverisiert und mit den Salz vermischt.
 
Bunte Blütensalze stellt man allerdings normalerweise aus frischen Pflanzen her. Die Pflanzenzellen werden aufgebrochen und die Farb und Aromastoffe verbinden sich direkt mit dem Salz. Das wird seit jeher mit Pflanzen gemacht, die sich getrocknet nur schwert verarbeiten lassen, etwa Löwenzahnblüten oder Fichten und Tannentrieben.
 
Einige Blüten bekommt man allerdings auch getrocknet, und wenn du diese getrocknete Blüten in ein kleinwenig Wasser einweichst, sie sollen feucht sein aber nicht nass, können sie wie frische Blüten verarbeitet werden.
 

Ausprobiert und für gut befunden habe ich das mit:

 
  • Ringelblumenblüten(nur die gelben oder orangen Blütenblätter, färben gelb)
  • Rosenblätter(Färben Salz rosa bis lila)
  • Kornblumenblüten(ergeben ein bezauberndes blau)
  • Malvenblüten(ergeben ein lila, das mit Zitronensaft pink wird)
  • Goldbelissenblüten(zaubern ein tolles rotes Salz)
 

Hier findest du die genaue Beschreibung am Beispiel Ringelblumensalz, keine Sorge jedes Blütensalz wird gleich hergestellt. Kleinere Mengen kannst du auch mit dem Mörser herstellen.

Dieses strahlend gelbe Blütensalz erinnert mich an „haltbargemachte Sonne….

Das brauchst du für Ringelblumensalz:

 
  • 1 Teil getrocknete Ringelblumenblüten
  • etwas Wasser
  • 1 Teil Salz
  • Mörser oder Multizerkleinerer
  • Backrohr oder Dörraperat
 

So machst du dein eigenes Ringelblumensalz:

Für das beste Ergebnis verwendest du nur die frischen gelben oder orangen Blütenblätter und nicht die ganzen Blütenköpfe. Umso mehr Blütenblätter du verwendest desto intensiever wird das Ergebnis, außerdem kannst du mit den unterschiedlichen Blütenfarben auch unterschiedliche Salzfarben herstellen.
Die frischen Blüten werden kurz angetrocknet, auf diese Weise können kleine Tierchen die Flucht ergreifen und überschüssige Feuchtigkeit kann noch entweichen. Danach werden die Blütenblätter mit dem Salz verrieben/zerkleinert.
 
Bei größeren Mengen empfiehlt sich dazu ein Multizerkleinerer, bei kleineren Mengen habe ich mit dem Mörser bessere Erfahrungen gemacht. Es entsteht eine orange-gelbe Salzpaste, diese ist so wie sie nun ist haltbar, also ein fertiges Ringelblumensalz. Falls du aber die Salze so wie ich dekorativ abfüllen möchtest würde ich dir empfehlen sie zu Trocknen.
 
Zum Trocknen der Blüten-Salz-Paste verwende ich meist das Backrohr. Die Paste kommt dafür auf ein Backpapier, ich benutze die niedrigste Temperatur Einstellung und Umluft. Nur so wird das Aroma und die Farbe bestmöglichst erhalten.
 
Das Backofentor wird mit einem Holzlöffel aufgeklemmt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Sobald sich das Salz mit den Fingern gut zerreiben lässt und rieselfähig ist ist es fertig getrocknen. Falls du große harte Krümel vorfindest kannst du es ganz einfach nocheinmal zerkleinern.
 
Tipp:
Ich fülle meine bunten Kräutersalze, also auch Ringelblumensalz, gerne abwechselnd mit weißem Steinsalz oder anderen bunten Blütensalzen, wie etwa Goldmelissensalz oder Kornblumensalz, in kleine Röhrchen oder Gläschen, das sieht gut aus und ist ein tolle kleines Mitbringsel oder Geschenk!
 

Dazu passt Ringelblumensalz:

Ringelbumensalz wird wie normales Kräutersalz verwendet. Sein Geschmack ist eher neutral, es passt gut zu Fleischgerichten und lässt sich toll mit anderen bunten Salzen kombinieren.
Außerdem kannst du es als sonniges Salzpeeling verwenden. Dazu verwendest du es entweder pur oder mit etwas Öl gemischt. Deine Haut wird streichelzart und profitiert außerdem von den heilenden Eigenschaften der Ringelblume
 
 
 


Achtung die Kommentarfunktion findest du als letztes auf den Seiten!

Hier ist das Anmeldeformular für den Newsletter

Anmeldung Newsletter

Ja, ich möchte den regelmäßigen Newsletter erhalten. Natürlich kannst du dich jederzeit vom Newsletter abmelden, meine Datenschutzerklärung und mein Impressum findest du hier

Ich freue mich auf eure Kommentare

24 Antworten

  1. Getrocknete Pflanzen verbinden sich nicht gut mit dem Salz. Dann hat man immer die Pflanzenteile und das Salz getrennt voneinander. Ich vermenge nur noch mit angewelkten frischen Pflanzen.

    1. Ganz genau! Aus diesem Grund habe ich auch dazu geraten die getrockneten Pflanzen mit ein wenig Wasser anzu feuchten. Auf diese Weise erreichst du das selbe Ergebnis wie bei angewelkten Pflanzen!

      1. Sehr schöne Idee, im Sommer habe ich ja schon Blüten und Kräutersalze gemacht. Der Tip mit dem anfeuchten ist sehr gut, habe ja noch einiges getrocknetes hier. Freue mich über die tolle Idee des Adventskalenders

        1. Danke sehr…ich habe auch immer mit frischen Pflanzen begonnen…aber gerade im Winter ist diese Option herrlich….Ringelblumenbadesalz oder Lavendelbadesalz sind einfach zu verführerisch…aber daran hatte ich im Sommer gar nicht gedacht!
          Viel Spaß beim Nachmachen!

  2. Ich finde toll diese Advents-Idee und freue mich schon auf die nächsten Türchen ! Besten Dank schon im voraus. Ich mache jeden Frühling einen Bärlauchsalz aus den frischen Pflanzen. Der Zitronensalz gelingt mir auch gut. Deine Idee die getrockneten Pflanzen mit ein wenig Wasser anzufeuchten, muss ich nun ausprobieren. Schöne Adventszeit und liebe Grüsse aus Frankreich !

    1. Aus Frankreich wie schön! Das Anfeuchten funktioniert super und damit kann man quasi die Vorteile von frischen Pflanzen auch bei getrockneten nutzen…Viel Freude beim Ausprobieren!

  3. Hallo in die Rabenkräuter Fangemeinde 😉
    Ich hab in diesem Jahr bereits im Mai (!) mit der Herstellung von Nikolausis abgefangen. Alle meine Mitarbeiter haben selbst gemachtes Wildkräuter Salz bekommen. Brennnessel und Löwenzahnblüten gemörsert mit Meersalz, getrocknet im Ofen und dann in Schichten abgefüllt. Kam super an👍👍👍👍

    1. Das ist ja großartig! Da haben deine mitarbeiter aber Glück! ich liebe Brennesselsalz und Löwenzahnsalz, genau das Richtige im Winter! Tolle Idee, Danke fürs Teilen! Hast du vielleicht sogar ein Foto?
      glg Sylvana

  4. Kräutersalz hab ich schon häufiger gemacht, aber jetzt hab ich dank euch auch tolle Ideen für buntes Salz, das muss ich nächstes Jahr direkt ausprobieren 😁 vielen Dank für eure tollen Tipps!

  5. Einige Salze habe ich im vergangenen Sommer schon ausprobiert. Mein Favorit war und ist dank Vorrat Bärlauchsalz. Was mir nicht schmeckte war Gierschsalz. Freue mich über neue Ideen. Vorallen der Tipp mit dem anfeuchten getrockneter Kräuter gefällt mir. Danke dafür

    1. Ich liebe Bärlauchsalz! Und ja der Trick mit den getrockneten Kräutern ist sehr hilfreich, besonders in der kalten Jahreszeit…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.